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Karlskirche

Die Wiener Karlskirche, eine der prächtigsten Barockkirchen nördlich der Alpen deren mächtige Kuppel (72m hoch) das Stadtbild beherrscht, geht auf eine Stiftung Kaiser Karls VI. nach der schrecklichen Pestepidemie im Jahr 1713 zurück.
Der dem Pestheiligen Karl Borromäus geweihte hochbarocke Sakralbau wurde 1716 – 1722 von Johann Bernhard Fischer von Erlach begonnen und nach dem Tod des Meisterarchitekten mit einigen Abänderungen 1724 – 1739 von dessen Sohn Jospeh Emanuel vollendet.
Das Äußere der Fassade gilt als Kompendium barocken Bau- und Symboldenkens. Hinter den zwei mit Darstellungen aus dem bewegten Leben des Heiligen und Kirchenpatrons Karl Borromäus reliefartig verzierten den Eingang flankierenden Triumphsäulen erhebt sich die imposante Kuppel nach Vorbild der römischen Kirchen. Zahlreiche bedeutende Barockkünstler waren an der wundervollen Gestaltung des Innenraums beteiligt.
Johann Michael Rottmayr gestaltete das 1725-30 das monumentale Kuppelfresko, die Stuckaturen stammen von Albert Camesina, die Altarbilder von Sebastino Riccy, Daniel Gran, Martino Altomonte und Jacob van Schuppen. 1738 wurde die Kirche dem Kreuzritterorden vom Roten Stern aus Prag übergeben und war bis 1918 kaiserliche Patronatspfarre.

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