Liebeslieder

Liebeslieder bringt die Visionen von drei herausragenden Choreographen des 20. Jahrhunderts zusammen und sorgt für einen vielseitigen, eindrucksvollen Dreifachgenuss in der besten Tradition der Wiener Staatsoper. Jerome Robbins, Lucinda Childs und George Balanchine haben dem modernen Ballett mittels ihrer intensiven Vertrautheit mit dem klassischen Tanz und den mutigen Innovationen, die sie diesem hinzufügten, einen unübersehbaren Stempel aufgedrückt. Die ganz eigenen Stile von drei bedeutenden amerikanischen Choreographen vermischen sich, unterstützt durch die Musik beliebter europäischer Komponisten, zu einem Abend des Staunens und der Freude.

Das Programm wird eröffnet mit “Other Dances”, der Ballettperformance, die Jerome Robbins 1976 speziell für Natalia Makarova und Mikhail Baryshnikov am New York City Ballett erschuf. Getragen von Frédéric Chopins emotionsgeladenen Piano-Kompositionen, kann man dieses Pas de deux sicher als einer der romantischsten und packendsten Ballettstücke der modernen Zeit ansehen. Robbins’ klassische Einflüsse sind dabei unverkennbar, zusammen mit seinen eigenen romantischen Tendenzen und Schnörkeln. An der Wiener Staatsoper wird “Other Dances” mit Live-Begleitung am Piano aufgeführt, was dem Ganzen einen einzigartigen Touch verleiht.

Danach folgt “Concerto” von Lucinda Childs, mit ihrer bemerkenswerten Erkundung der Entwicklung wiederholter Tanzsequenzen in unterschiedlichem Kontext. Durch die Schaffung eines Stücks, das vollständig auf geometrischen Mustern und rhythmischen Wiederholungen besteht, entdeckt Childs die hypnotischen Fähigkeiten des Balletts. Seit seiner Premiere in Lissabon im Jahr 1993 hat sich das Tanzstück zu einem Favoriten der Moderne entwickelt, auch dank der ebenso hypnotisierenden Partitur für Cembalo und Streicher vom polnischen Komponisten Henryk M. Górecki.

Schließlich komplettiert “Liebeslieder Walzer” vom großen George Balanchine das Programm des Abends und holt das Publikum zurück in die romantische Atmosphäre eines Wiener Ballsaals – so, wie sie an der Staatsoper zuhause ist! Mit der musikalischen Begleitung durch “Liebeslieder-Walzer”, op. 52 und “Neue Liebeslieder”, op. 65 von Johannes Brahms besteht die Tanzperformance aus dem Jahr 1960 aus vier Paaren, deren Verbindung und Leidenschaft in Melodie und Bewegung einen wunderschönen Ausdruck finden. Die Musik wird dabei live von Sopran, Alt, Tenor und Bass mit Klavierbegleitung vorgetragen. Zusammengenommen ergeben die drei Ballettstücke eine amerikanische Liebeserklärung an das Tanzen, die die Wiener Staatsoper gerne aufnimmt.

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