My Fair Lady, F. Loewe

My Fair Lady, F. Loewe

Basierend auf einer Geschichte, die zurückgeht auf das antike Rom und Ovids Metamorphosen, ist My Fair Lady eine zeitlose Geschichte der transformierenden Kraft der Liebe. Doch anstelle der leblosen Statue, die in der Konzeption des lateinischen Dichters zum Leben erweckt wird, basiert Frederick Loewes und Alan Jay Lerners holde Dame auf dem zentralen Charakter von George Bernard Shaws Bühnenstück Pygmalion aus dem Jahre 1913: eine in breitestem Cockney sprechende Blumenverkäuferin, die alles dafür geben würde, wenn sie nur gepflegt sprechen könnte.

Professor Henry Higgins' Wette mit seinem Freund Oberst Pickering, dass er Eliza Doolittle darin unterrichten könne, wie eine Dame zu reden und sich zu verhalten, setzt eine Reihe komischer Erlebnisse in Gang, während derer Eliza ihre Begleiter sowohl wütend macht als auch bezaubert, da sie immer wieder in und aus dem Charakter schlüpft, den Higgins für sie geschaffen hat. Er gewinnt die Wette, doch als Eliza sich dafür entscheidet, sich selbst treu zu bleiben, erkennt der Professor, dass Schönheit nicht oberflächlich ist; stattdessen kommt sie aus dem Inneren der Seele einer Person.

Unsterblich gemacht durch den Film von 1964 mit Audrey Hepburn und Rex Harrison, der nicht weniger als acht Oscars gewann, wurde Lerners und Loewes Musical My Fair Lady am Shubert Theater in New Haven, Connecticut, zum Leben erweckt. Bekanntermaßen bekam Rex Harrison in dieser ersten Nacht am 4. Februar 1956 Lampenfieber. Nicht daran gewöhnt, vor einem Live-Publikum zu singen, führte er die Show ausschließlich auf der Grundlage auf, die die damaligen Besucher akzeptierten, nämlich in ungeschliffener Weise.

Trotz dieses wackligen Starts war der Eröffnungsabend ein großer Erfolg, und nach einem Monat von Ankündigungen am Erlanger Theater in Philadelphia, wurde My Fair Lady zum ersten Mal am Broadway am Mark Hellinger Theater (jetzt die Times Square Church) am 15. März des gleichen Jahres aufgeführt. Von allen Stars, die mit dem Musical verbunden sind, war Rex Harrison am längsten dabei, indem er die Rolle von Higgins in der ursprünglichen Produktion in New York übernahm, genau wie in der Produktion, die im Londoner Covent Garden folgte und, selbstverständlich, im Film.

Die Theaterversion von My Fair Lady wurde ebenfalls mit Preisen überhäuft, darunter neun Tonys. Nun können die Zuschauer Elizas Eskapaden erneut genießen, wenn ihr Weg My Fair Lady in die reizvolle Umgebung der Volksoper Wien führt.

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